Baumkänguru
- Aktualisiert am
Beuteltiere sind Säugetiere, die ihre Babys in einem Beutel aufziehen. Bei ihrer Geburt sind sie sehr unterentwickelt. Sie krabbeln daher vom Geburtskanal sofort in den Beutel ihrer Mutter, um dort sicher und geschützt heranzuwachsen. Im Beutel befinden sich auch die Zitzen der Mutter, an denen das Baby Muttermilch saugt. Es dauert einige Wochen, bis die Babys Fell bekommen, ihre Augen öffnen und hören können. In Australien und Neuguinea leben fast 70 % der Arten, in Nordamerika und Südamerika sind es etwa 30%.
Der Beutel ist eine Art Hautfalte am Bauch der Mutter. Er schützt die Neugeborenen vor Kälte und Regen. Bei Kängurus und Wallabys ist er nach oben geöffnet und beim Wombat nach unten. Das hat mit der Lebensweise zu tun. Der Wombat gräbt Höhlen und verbringt viel Zeit unter der Erde. Wenn sich sein Beutel nach oben öffnen würde, würde Schmutz und Erde hineingelangen.
Das Nordopossum hat von allen Säugetieren die kürzeste Tragzeit. Nach der Paarung dauert es nur 12-13 Tage, bis seine Babys geboren werden. Selbst Nagetiere wie Hamster, Mäuse und Ratten haben eine längere Tragzeit. Die längste Tragzeit eines Beuteltiers hat das Baumkänguru: Sie beträgt 44-45 Tage.
Bei den meisten Beuteltierarten ist Zeit im Beutel deutlich länger als die Tragzeit. Je nach Art bleiben die Babys 2-10 Monate im Beutel, bis sie groß und stark genug sind, ihn dauerhaft zu verlassen.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
Aktuell beliebte Steckbriefe
Tipps der Redaktion