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Infos über die Tierklasse Vögel

Was sind Vögel? Was sind Vögel? - Fotos: (v.o.l.n.u.r.): Imran Ashraf/Shutterstock, Aleksandr Vorobev, dieter76/stock.adobe.com, Roger ARPS BPE1 CPAGB/stock.adobe.com, mlorenz/Shutterstock, Silke/tierchenwelt.de

Was sind Vögel?

Merkmale und Besonderheiten von Vögeln:

  • Wirbeltiere: Vögel besitzen ein stabiles Skelett aus Knochen, wobei viele Knochen für ein geringeres Gewicht hohl sind.
  • Federn: Sie sind die einzigen Lebewesen mit einem Gefieder, das sie warm hält und ihnen das Fliegen ermöglicht.
  • Schnabel: Vögel haben keine Zähne, sondern einen verhornten Schnabel, der genau an ihre Nahrung angepasst ist.
  • Eierlegen: Alle Vögel pflanzen sich fort, indem sie Eier mit einer festen Kalkschale legen und diese meistens ausbrüten.
  • Gleichbleibende Körpertemperatur: Wie Säugetiere halten sie ihre Körperwärme immer auf dem gleichen Level, egal wie kalt es draußen ist.

Pinguine Pinguine - Foto: Christian Musat/Shutterstock

Stammbaum der Vögel

Stammbaum der Vögel

Die Geschichte der Vögel

Vögel sind Wirbeltiere, die sich vor 150 Millionen Jahren aus den Dinosauriern entwickelten. Der allererste Vogel, quasi der „Urvogel“, ist der Archaeopteryx. Er konnte noch nicht besonders gut fliegen. Die heutigen Vögel vollbringen dagegen erstaunliche Meisterleistungen.

Lebensraum

Wo gibt es Vögel?

Vögel haben sich an die unterschiedlichsten Lebensräume angepasst.

  • Wälder
  • Städte und Dörfer
  • Wiesen und Felder
  • Berge
  • Meere
  • Wüsten
  • Polarregionen

Ernährung

Was essen Vögel?

Je nach Art ernähren sich Vögel auf sehr unterschiedliche Weise:

  • Pflanzenfresser (Herbivoren)
  • Fleischfresser (Karnivoren)
  • Allesfresser (Omnivoren)

Fortbewegung

Wie bewegen sich Vögel fort?

Die meisten Vögel können fliegen, weil sie leichte Knochen, starke Flugmuskeln und speziell geformte Flügel besitzen. Es gibt aber auch flugunfähige Arten, deren Flügel zu klein, ihr Gewicht zu hoch und ihre Muskeln zu schwach sind. Dafür können sie gut laufen oder schwimmen. Vögel können also:

  • fliegen
  • laufen
  • schwimmen

Alle Vögel besitzen ein Federkleid. Doch das heißt nicht, dass sie auch fliegen können! Pinguine können nicht einmal gut laufen, sie stolpern eher ungeschickt daher. Dafür sind sie Weltmeister im Schwimmen. Strauße dagegen können sehr schnell rennen. Aber selbst, wenn es so aussieht, als würden sie bei 70 km/h abheben ... auch sie können nicht fliegen. Mauersegler wiederum verbringen fast ihr ganzes Leben in der Luft. Von der Geburt an bis zum ersten Brüten fliegen sie drei (!!!) Jahre lang ununterbrochen.

Fortpflanzung

Wie vermehren sich Vögel?

Die meisten Vögel bauen Nester, in das sie befruchtete Eier legen, die sie dann ausbrüten (warm halten).

Wie unterscheiden sich Vögel von anderen Tierarten?

Sie haben ein Gefieder

Alle Vögel besitzen als einzige Tierklasse echte Federn. Diese bestehen aus Keratin, einem robusten Hornmaterial, das auch in unseren Fingernägeln und Haaren vorkommt. Das Gefieder ist für Vögel überlebenswichtig, da es zur Wärmeisolation, zum Schutz vor Nässe und als Tragfläche beim Fliegen dient. Im Laufe der Evolution wurden zudem die Vordergliedmaßen (Hände und Finger) zu Flügeln umgeformt.

Sie haben einen Schnabel

Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der Schnabel. Im Gegensatz zu Säugetieren besitzen Vögel keinen Mund mit Zähnen, sondern einen verhornten Schnabel. Je nach Vogelart ist dieser anatomisch perfekt an die jeweilige Nahrung angepasst – egal ob zum Knacken von Kernen, zum Fangen von Fischen oder zum Reißen von Fleisch.

Fun Facts

Vögel auf Stromleitungen

Wer sich schon immer gefragt hat, warum Vögel auf Stromleitungen sitzen: Der Strom, der durch die Drähte fließt, erzeugt Wärme. Die Stromleitung ist quasi ein Vogelfüßchen-Wärmer. Aber wieso fallen Vögel nicht von der Stromleitung, wenn sie schlafen? Ganz einfach: Die kleinen Krallen ziehen sich durch einen Muskel zusammen, wenn sie sich entspannen. Bei uns ist das genau anders herum. Irre, oder?

Artenvielfalt

Es gibt insgesamt etwa 11.2700 Vogelarten:

Sperlingsvögel: ca. 6.500
Spechtvögel: ca. 460
Seglervögel: ca. 400
Watvögel: ca. 350
Papageien: ca. 335
Tauben: ca. 300
Greifvögel: ca. 280
Hühnervögel: ca. 270
Kraniche: ca. 205
Gänse: ca. 15

Biologische Vielfalt

Es gibt knapp 20 Pinguinarten. Zum Beispiel den Kaiserpinguin. Er ist der einzige, der bei -40° Celsius überleben kann. Eselspinguine leben in wärmeren Gebieten, wo es mehr Feinde gibt. Deshalb sind sie kleiner, dünner und flinker. Mehr zum Thema biologische Vielfalt.


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