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Laufvögel haben Flügel, können aber nicht fliegen. Dafür haben sie kräftige Beine, mit denen sie schnell laufen können. Am bekanntesten ist der Strauß. Er ist der schnellste Vogel an Land – und außerdem der größte und schwerste. Es gibt aber auch kleine Laufvögel wie den Kiwi.
Selbst wenn Laufvögel ganz schnell mit ihren Flügeln schlagen würden – sie könnten nicht abheben. Das liegt daran, dass ihr Körper zu schwer ist und die Flügel zu klein. Außerdem fehlen ihnen die „Muckis“.
Wenn Laufvögel von einem Raubtier überrascht werden, versuchen sie zu entkommen, indem sie wegrennen. Wenn das nicht klappt, treten sie mit ihren kräftigen Beinen. Auf diese Weise kann ein Strauß sogar einen Löwen töten. Der Kiwi hat auch starke Beine, kann aber nicht so schnell laufen. Bevor Hauskatzen und Haushunde eingeschleppt wurden, hatte er allerdings auch keine Feinde, vor denen er weglaufen musste.
Laufvögel halten sich ausschließlich am Boden auf. Logischerweise bauen sie ihre Nester daher nicht in Bäumen. Sie machen flache Nester am Boden und legen dort die Eier hinein. Von allen Vögeln legen Strauße die größten und schwersten Eier.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
Geschrieben von Silke Menne.
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