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Alles über Watvögel

Watvögel sind eine Gruppe unterschiedlicher Vögel, die Wasser lieben und jedes Jahr tausende von Kilometern fliegen, um dem kalten Winter zu entkommen.

Alles über Watvögel Alles über Watvögel - Fotos: (v.l.o.n.r.u.) Super Prin/Shutterstock, Jurgens/stock.adobe.com, John Carnemolla/Shutterstock, Curioso.Photography/Shutterstock

Was sind Watvögel?

Watvögel sind eine vielfältige Gruppe von Vögeln. Ihr offizieller Name lautet „Regenpfeiferartige“. Früher glaubte man, dass diese Vögel immer dann auftauchen, wenn es Regen gibt. Und da sie sehr hoch pfeifen, meinte man, sie würden den Regen „herbeipfeifen“. Daher der Name Regenpfeifer. Über die Hälfte der 390 Arten haben lange Beine, mit denen sie auf der Suche nach Würmern, Muscheln oder kleinen Fischen durch flache Gewässer und Schlamm waten können. Es gibt aber auch Regenpfeifer mit kurzen Beinen und kurzen Schnäbeln. Die meisten Arten ziehen im Winter in wärmere Regionen.

Besondere Merkmale von Watvögeln

1. Lebensraum

Alle Watvögel leben in der Nähe von Wasser, also an Küsten, Flüssen, Seen und anderen Feuchtgebieten wie zum Beispiel Sümpfe.

2. Zugvögel

85 % der Watvögel sind Zugvögel. 60 % davon legen sogar tausende Kilometer zurück, um den Winter im warmen Süden zu verbringen und sich dort fortzupflanzen. Das beste Beispiel ist die Küstenseeschwalbe. Von allen Zugvögeln legt sie die weiteste Strecke zurück: insgesamt 96.000 km. Die Pfuhlschnepfe ist für den längsten Nonstop-Flug bekannt: Sie kann innerhalb von 9 Tagen 11.500 km am Stück fliegen – ohne Pause.

3. Lange Beine

Die meisten Watvögel suchen im flachen Wasser nach Nahrung. Mit ihren langen Beinen können sie größere Gebiete durchkämmen als Vögel mit kurzen Beinen – ohne dass dabei ihr Körper nass wird. Weil der Untergrund oft schlammig oder rutschig ist, haben die meisten Watvögel lange, spreizbare Zehen.

Stammbaum der Watvögel

Stammbaum der Watvögel

Spannende Fakten über Watvögel

  • Es gibt über 390 Arten von Watvögeln.
  • Am bekanntesten sind die Küstenseeschwalbe, die Lachmöwe, der Papageitaucher, der Austernfischer und der Kiebitz.
  • Watvögel werden auch als „Regenpfeiferartige“ bezeichnet.
  • Zu den Watvögeln gehören die Möwenverwandten, die Schnepfenvögelverwandten und die Regenpfeiferverwandten.
  • Am bekanntesten sind die Küstenseeschwalbe, die Lachmöwe, der Papageientaucher und der Austernfischer.
  • Die meisten Watvögel haben langgestreckte, spitz zulaufende Flügel.
  • Viele sind Zugvögel und fliegen regelmäßig weite Strecken.
  • Watvögel sind Fleischfresser oder Allesfresser.
  • Sie ernähren sich von Fischen, Würmern, Wirbellosen, Krebstieren, Insekten, aber auch von Pflanzen.
  • Der größte Watvogel ist die Mantelmöwe. Sie hat eine Körperlänge von 61-78 cm und ein Gewicht von 1,5-2 kg.
  • Der kleinste Watvogel ist der Zwergstrandläufer. Er hat eine Körperlänge von 12-14 cm und wiegt 20-30 g.

Liste der Arten


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