Zum Hauptinhalt springen

tierchenwelt.de - Das Tierlexikon für Kinder

Alles über Unken

Bunter Bauch, flacher Körper und traurige Klagelaute – erfahre alles darüber, was Unken so einzigartig macht!

Alles über Unken Alles über Unken - Fotos: (v.l.o.n.r.u.) bennytrapp/stock.adobe.com, HPE/stock.adobe.com, hfuchs/Shutterstock, bennytrapp/stock.adobe.com

Was sind Unken?

Unken sind kleine Frösche, die für ihre auffällig gefärbten Bauch bekannt sind – er leuchtet oft orange oder gelb und hat zahlreiche mit schwarzen Flecken. Sie zeigen ihn, wenn sie sich bedroht fühlen und Feinde abschrecken wollen. Der Ruf einer Unke hört sich wie ein langer, trauriger Klagelaut an. Er klingt wie ein leises, hohles „uh… uh…“, daher auch der Name. Sie leben in flachen Tümpeln, Pfützen oder feuchten Wiesen. Unken sind gute Schwimmer und können sich dank ihrer Tarnfarbe im Schlamm oder Laub gut verstecken.

Besondere Merkmale von Unken

  • Es gibt 10 Arten von Unken. Fünf leben in Europa und fünf in China.
  • In Deutschland leben die Rotbauchunke und die Gelbbauchunke.
  • Sie stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten.
  • Unken sind sehr klein. Die meisten werden nur 4-5 cm lang.
  • Die „größte“ Unke ist die Riesenunke. Sie hat eine Körperlänge von 7,5 cm.
  • Im Gegensatz zu Kröten haben sie einen auffällig flachen, platten Körper.
  • Die Oberseite ist dunkel gefleckt und dient der Tarnung.
  • Der Bauch ist grell gefärbt und dient dazu, Feinde abzuschrecken.
  • Nach den Unken ist der Unkenreflex benannt. So heißt die Verteidigungshaltung, bei der sie auf dem Rücken liegen, den grell gefärbten Bauch zeigen und sich tot stellen.
  • Bei den Jungtieren ist der Bauch noch nicht farbig, sondern weiß.
  • Unken sondern eine Flüssigkeit ab, die Haut und Augen reizt. Sie wird „Unkenspeichel“ genannt.
  • Eine Unke kann so viel Unkenspeichel herstellen, dass er ihre ganze Körperoberfläche bedeckt – er sieht aus wie ein weißer Schaum.
  • Wegen ihres Speichels und ihrer grellen Farben werden Unken auch als Feuerkröten bezeichnet.
  • Trotzdem haben Unken viele Feinde: Ringelnattern, Würfelnatter, Weißstörche, Krähen und Elstern.
  • Unken sind meistens nachtaktiv, manchmal sind sie aber auch tagaktiv.
  • Sie sind an das Leben an Land und im Wasser angepasst.
  • Unken sind Fleischfresser. Sie ernähren sich von Mückenlarven, Käfern, Ameisen, Webspinnen und kleinen Wirbellosen.
  • Sie können ihre Zunge nicht herausstrecken, sondern schnappen mit ihren kräftigen Kiefern nach ihrer Beute.
  • Die Pupillen von Unken sind dreieckig oder herzförmig.
  • Der Ruf einer Unke hört sich wie ein langer, trauriger Klagelaut an.
  • Früher sagte man, dass jemand „unkt“, wenn er etwas Negatives sagt.
  • Es gibt auch die deutsche Redewendung „Allen Unkenrufen zum Trotz“ - wenn sich die Bedenken eines Menschen (zum Glück) nicht bewahrheiten.

Die drei Hauptmerkmale von Unken

1. Brauner Rücken, bunter Bauch

Alle Unken haben einen unscheinbaren braunen Rücken. Er dient der Tarnung und macht sie im Schlamm beinahe unsichtbar. Der Bauch ist knallrot oder knallgelb. Wenn sich ein Raubtier nähert, legen sie sich auf den Rücken, zeigen ihren grell gefärbten Bauch und stellen sich tot. Diese Verteidigungshaltung wird auch Unkenreflex genannt.

2. Platt wie eine Flunder

Naja, nicht ganz. Unken sind nicht so flach wie Flundern (Plattfische), aber deutlich platter als Frösche oder Kröten. Dieser Körperbau hilft ihnen, sich im flachen Wasser zu verstecken.

3. Unkenspeichel

Unken sondern eine giftige Flüssigkeit ab, die Haut und Augen reizt. Sie wird „Unkenspeichel“ genannt. Sie können so viel Speichel herstellen, dass ihre ganze Körperoberfläche damit bedeckt ist – er sieht aus wie ein weißer Schaum. Wegen ihres Speichels und ihrer grellen Farben werden Unken auch als Feuerkröten bezeichnet. Trotzdem haben Unken viele Feinde: Ringelnattern, Würfelnatter, Weißstörche, Krähen und Elstern.


Neue Artikel auf tierchenwelt.de


Aktuell beliebte Steckbriefe


Tipps der Redaktion


WERBUNG

PETA Veganstart




Hunderassen - Das große Buch für Kinder


Alle Inhalte auf tierchenwelt.de: