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Alles über Kröten

Für das Leben an Land gemacht: Kröten haben eine trockene, warzige Haut und einen großen, kräftigen Körper.

Alles über Echsen Alles über Echsen - Fotos: (v.l.o.n.r.u.) MF Photo/stock.adobe.com, ihorhvozdetskiy/stock.adobe.com, Mathias Pabst/stock.adobe.com, Kirsanov Valeriy Vladimirovich/Shutterstock

Was sind Kröten?

Kröten sind Amphibien. Sie gehören zwar zur Familie der Froschlurche, aber sie sehen ganz anders aus als Frösche. Sie haben keine feuchte, sondern eine trockene, warzige Haut. Ihre Beine sind viel kürzer und ihr Körper sehr groß und kräftig. Deshalb hüpfen sie auch nicht. Sie laufen. Kröten verbringen viel Zeit an Land, brauchen aber feuchte Plätze oder Gewässer zum Laichen. Viele Arten können sich mit Giftstoffen in ihrer Haut vor Feinden schützen.

Besondere Merkmale von Kröten

  • Es gibt über 650 Arten von Kröten.
  • Kröten gehören – ebenso wie Frösche und Unken - zu den Froschlurchen.
  • Die Froschlurche umfassen 6.500 Arten. Es gibt also neun Mal mehr mehr Frösche als Kröten.
  • Kröten haben einen kräftigen, rundlichen Körperbau und einen dicken Bauch.
  • Im Vergleich zu Fröschen haben sie sehr kurze Beine. Vor allem die Hinterbeine sind viel kürzer.
  • Kröten springen nicht. Sie bewegen sich auf allen Vieren fort, weil ihr Körper zu schwer und ihre Beine zu schwach sind.
  • Kröten haben eine trockene, ledrige Haut mit zahlreichen Warzen und Beulen.
  • Es heißt, dass man Warzen bekommt, wenn man eine Kröte berührt. Das stimmt nicht.
  • Kröten leben die meiste Zeit an Land.
  • Daher haben sie keine Schwimmhäute zwischen ihren Fingern.
  • Die Coloradokröte kommt mit großer Trockenheit zurecht: Sie lebt in der Sonora-Wüste in den USA.
  • Die Coloradokröte ist außerdem die einzige Kröte, die in ihren Drüsen eine Flüssigkeit herstellt, die auf Menschen berauschend wirkt.
  • Kröten sind Fleischfresser. Sie ernähren sich vor allem von Insekten, Würmern, Schnecken und Asseln.
  • Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber ruhen sie sich aus.
  • Nicht alle Kröten beginnen ihr Leben als Kaulquappe und entwickeln sich durch Metamorphose zum erwachsenen Tier.
  • In Tansania gibt es Kröten, deren Jungtiere bereits „fertig“ aus den Eiern schlüpfen.
  • In Deutschland ist die Erdkröte die häufigste Art. Sie ist außerdem die größte in Europa.
  • Die Aga-Kröte ist die größte Kröte der Welt. Sie wird 15-25 cm lang und wiegt 500-800 g. Besonders große Exemplare können sogar 38 cm lang werden und 2,7 kg wiegen.
  • Die Amerikanische Kröte ist die häufigste Kröte in den USA und Kanada. Häufig sind auch die Coloradokröte, die Texas-Kröte und die Wyoming-Kröte.
  • Die kleinste Kröte ist die Beira-Kröte (Bufo taitanus beiranus). Sie wird höchstens 24 mm lang.

Stammbaum der Kröten

Stammbaum der Kröten

Die drei Hauptmerkmale von Kröten

1. Trockene, warzige Haut

Kröten haben keine glatte, feuchte Haut wie Frösche. Das liegt daran, dass sie sich an das Leben an Land angepasst haben. Das, was wie Warzen aussieht, sind eigentlich Drüsen. Bei den meisten Kröten kommt eine giftige Flüssigkeit aus den Drüsen. Daher sollte man Kröten nicht anfassen.

2. Kurze Beine, kräftiger Körper

Kröten sind eigentlich auf den ersten Blick zu erkennen. Während Frösche lange, schlanke Beine haben, sind die Beine von Kröten sehr kurz. Obwohl sie sehr kräftig sind, können sie nicht springen, denn ihr Körper ist zu groß und zu schwer.

3. Metamorphose

Kröten schlüpfen als Kaulquappen aus Eier. Sie leben im Wasser und haben zunächst Kiemen. Nach und nach wachsen Beine und die Kiemen werden zu Lungen. Diese Entwicklung nennt man Metamorphose. Aber: Nicht alle Kröten entwickeln sich durch Metamorphose zum erwachsenen Tier. In Tansania gibt es Kröten, deren Jungtiere bereits „fertig“ aus den Eiern schlüpfen.


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