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Alles über Stachelhäuter

Seesterne, Seeigel & Co. - mit Stacheln, Armen und Saugfüßen unterwegs auf dem Meeresboden!

Was sind Stachelhäuter?

Alles über Stachelhäuter Alles über Stachelhäuter - Fotos (v.l.o.n.r.u.): Kolevski.V/stock.adobe.com, didden/Shutterstock, Pawe? Borówka/Shutterstock, Rob/stock.adobe.com

Stachelhäuter sind wirbellose Tiere, die ausschließlich im Meer leben. Zu ihnen gehören zum Beispiel Seesterne, Seeigel und Seegurken. Weltweit gibt es über 6.300 Arten. Die meisten leben am Meeresboden. Sie heißen so, weil sich auf ihrem Körper Stacheln oder Dornen befinden.

Besondere Merkmale von Stachelhäutern

1. Vorsicht, spitze Stacheln!

Stachelhäuter haben unter ihrer Haut ein Skelett aus Kalk. Oft wachsen Stacheln oder Dornen aus ihrem Skelett. Sie helfen ihnen, Raubtiere abzuwehren. Aufgrund dieser Stacheln haben die Stachelhäuter auch ihren Namen erhalten. Bei Seesternen und Seegurken sind sie meistens sehr kurz, aber bei Seeigeln können die Stacheln sehr lang sein. Beim Atlantischen Diademseeigel können sie sogar bis zu 30 cm lang werden.

2. Überall Arme!

Die meisten Seesterne haben fünf Arme. Es gibt aber auch welche mit viel mehr Armen. Der Sonnenstern hat zum Beispiel 15 Arme. der artkische Sonnenstern (Labidiaster annulatus) hat sogar 40-45 Arme. Seeigel und Seegurken haben keine Arme.

3. „Saugfüßchen“

Alle Stachelhäuter haben „Saugfüßchen“ aus weichem Gewebe. Sie sind sehr empfindlich und ermöglichen es den Stachelhäutern, den Untergrund zu ertasten. Außerdem helfen sie bei der Fortbewegung. Sie können damit laufen, klettern und sich an Steinen, Korallen oder Muscheln festhalten.

Stammbaum der Stachelhäuter

Stammbaum der Stachelhäuter

Spannende Fakten über Stachelhäuter

  • Es gibt 6.300 Arten von Stachelhäutern.
  • Zu den Stachelhäutern zählen Seesterne, Haarsterne, Schlangensterne, Seelilien, Seeigel und Seegurken.
  • Stachelhäuter leben ausschließlich im Meer. Die meisten leben im flachen Wasser auf dem Meeresboden.
  • Stachelhäuter haben kein Gehirn, sondern ein komplexes Nervensystem, mit dessen Hilfe sie Entscheidungen treffen und ihre Bewegungen steuern.
  • Stachelhäuter können Pflanzenfresser oder Fleischfresser sein. Seeigel sind meistens Pflanzenfresser und ernähren sich von Algen. Seesterne sind häufig Fleischfresser. Sie essen Muscheln und andere Meerestiere.
  • Der größte Seeigel ist der Rote Seeigel. Er kann einen Durchmesser von 18 cm erreichen.
  • Seeigel können sehr alt werden. Der Rote Seeigel wird sogar über 100 Jahre alt, manchmal heißt es sogar bis zu 200 Jahre.
  • Der Rosen-Seeigel ist der gefährlichste Seeigel. Eine Berührung verursacht nicht nur starke Schmerzen, sondern auch Atemprobleme, Muskellähmungen, Taubheitsgefühle und Verwirrung. Das kann bei Tauchern und Schnorchlern zum Ertrinken führen. Das Tier lebt im Indopazifik.
  • Der schwerste Seestern ist Thromidia gigas. Er wiegt bis zu 5,9 kg.
  • Der größte Seestern ist Midgarida xandaros. Sein Durchmesser beträgt bis zu 1,38 m.
  • Der Dornenkronenseestern vermehrt sich explosionsartig und kann große Schäden verursachen, weil er Korallen frisst und dadurch Riffe zerstört. Er ist auch für Menschen gefährlich, weil er Giftstacheln hat.
  • Die größte Seegurke ist die Gefleckte Wurmseegurke. Sie kann 2-3 m lang werden.

Liste der Arten


Alle Stachelhäuter im Überblick


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