Königskrabben können Korallen mit ihrem großen Appetit helfen
- Seetang trägt zum Absterben von Korallen bei.
- Er produziert Stoffe, die Korallen schädigen können.
- Königskrabben könnten helfen, zu viel Seetang zu entfernen.
Seetang wuchert Korallen zu
Korallen haben es nicht leicht. Sie leiden insbesondere unter dem Klimawandel, der Umweltverschmutzung und zu viel Sonnencreme im Wasser. Dazu macht ihnen auch noch Seegras zu schaffen. Forscher der Florida International University (USA) hatten die Idee, Krabben mit großem Appetit gegen das Seegras einzusetzen.
Königskrabben essen Seetang
Sie brachten Königskrabben der Art Maguimithrax spinosissimus an verschiedene Riffe, die zu dem Zeitpunkt zu 85 % mit Seetang überwuchert waren. Ein Jahr später war das Riff mit weniger als 50 % bedeckt. Wenn die Riffe zuvor durch Taucher von Seetang befreit wurde, waren es sogar nur noch 20 %.
Weitere Forschung nötig
Die Forscher müssen nur noch herausfinden, wie sie die Königskrabben ausreichend vermehren können, damit sie mit der Menge an Seetang zurecht kommen.
Quellen:
- Korallen bewegen sich hüpfend über den Meeresboden – es hat bisher nur nie jemand gesehen
- Sonnencreme macht das Sonnenlicht für Korallen giftig
- Delfine heilen ihre Haut mit Korallenschleim
- 10 m breite Riesen-Koralle im Great Barrier Reef entdeckt
- Schleimige Mikroben könnten Korallenriffe gesund machen
- „Fitness-Programm“ für bedrohte Korallen gestartet
















