Albinos: Warum gibt es weiße Tiere im Tierreich?
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Was ist Leuzismus? Die „unechten Albinos“
Nicht jedes weiße Tier ist ein Albino. Oft spricht man im Alltag von „Halbalbinos“ oder „unechten Albinos“. Der biologische Fachbegriff dafür heißt Leuzismus.
Der Unterschied zum Albinismus:
- Albinismus: Die Zellen für die Farbstoffe (Melanozyten) sind da, aber sie sind defekt und arbeiten nicht. Die Augen sind rot.
- Leuzismus: Es gibt einen Gen-Defekt, wodurch die Haut überhaupt keine farbstoffbildenden Zellen besitzt. Die Augen sind davon aber nicht betroffen. Tiere mit Leuzismus haben meist blaue oder schwarze Augen.
Bekannte Beispiele für Leuzismus:
- Weißer Königstiger: Seine Augen sind blau, nicht rot. Er hat auch oft noch helle Streifen.
- Weißer Löwe: Auch weiße Löwen haben blaue Augen und dunkle Nasen.
- Weißer Axolotl: Diese Amphibien-Art ist in der Haustierhaltung als weiße Variante mit dunklen Augen sehr beliebt.
Weißer Tiger mit Leuzismus
Weißer Löwe mit Leuzismus
Axolotl mit Leuzismus
- Inhaltsverzeichnis:
- 0. Was ist Albinismus?
- 1. Beispiele für Albino-Tiere
- 2. Was ist Leuzismus?
- 3. Was ist Amelanismus?
- 4. Was ist Xanthismus?
- 5. Besondere Fälle: das Cremello-Pferd
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