Zum Hauptinhalt springen

tierchenwelt.de - Das Tierlexikon für Kinder

Albinos: Warum gibt es weiße Tiere im Tierreich?

Was ist Leuzismus? Die „unechten Albinos“

Nicht jedes weiße Tier ist ein Albino. Oft spricht man im Alltag von „Halbalbinos“ oder „unechten Albinos“. Der biologische Fachbegriff dafür heißt Leuzismus.

Der Unterschied zum Albinismus:

  • Albinismus: Die Zellen für die Farbstoffe (Melanozyten) sind da, aber sie sind defekt und arbeiten nicht. Die Augen sind rot.
  • Leuzismus: Es gibt einen Gen-Defekt, wodurch die Haut überhaupt keine farbstoffbildenden Zellen besitzt. Die Augen sind davon aber nicht betroffen. Tiere mit Leuzismus haben meist blaue oder schwarze Augen.

Bekannte Beispiele für Leuzismus:

  • Weißer Königstiger: Seine Augen sind blau, nicht rot. Er hat auch oft noch helle Streifen.
  • Weißer Löwe: Auch weiße Löwen haben blaue Augen und dunkle Nasen.
  • Weißer Axolotl: Diese Amphibien-Art ist in der Haustierhaltung als weiße Variante mit dunklen Augen sehr beliebt.

Weißer Tiger mit Leuzismus

Tiger mit Leuzismus Tiger mit Leuzismus - Foto: red-feniks/Shutterstock

Tiger Tiger - Foto: Denise Allison Coyle/Shutterstock

Weißer Löwe mit Leuzismus

Löwen mit Leuzismus Löwen mit Leuzismus - Foto: Meoita/Shutterstock

Löwe Löwe - Foto: Dave Pusey/Shutterstock

Axolotl mit Leuzismus

Axolotl Axolotl - Foto: Kazakov Maksim/Shutterstock

Axolotl Axolotl - Foto: Lapis2380/Shutterstock

  • Aktualisiert am