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Alles über Schmetterlinge

Vier große Flügel und ein langer, aufrollbarer Rüssel – erfahre alles über Schmetterlinge!

Alles über Schmetterlinge Alles über Schmetterlinge - Fotos: (v.l.o.n.r.u.) David/stock.adobe.com, CHAINFOTO24/Shutterstock, onewildlifer/stock.adobe.com, Mark Bridger/Shutterstock, Marek Mierzejeweski/Shutterstock, MMCez/Shutterstock

Was sind Schmetterlinge?

Schmetterlinge sind bunte Insekten mit zwei Flügelpaaren, die oft auffällig gemustert sind. Sie haben Fühler, mit denen sie ihre Umgebung wahrnehmen, und einen Rüssel, um Nektar aus Blüten zu saugen. Schmetterlinge durchlaufen eine Metamorphose: zuerst Ei, dann Raupe, danach Puppe und schließlich der fertige Schmetterling. Sie sind wichtige Bestäuber und helfen Pflanzen, sich zu vermehren.

Besondere Merkmale von Schmetterlingen

1. Zwei große Flügelpaare

Schmetterlinge haben insgesamt vier Flügel, zwei Vorderflügel und zwei Hinterflügel. Fluginsekten wie Bienen und Wespen haben zwar auch Flügel, aber bei Schmetterlingen sind sie auffällig groß. Die Vorderflügel sind meistens größer als die Hinterflügel.

2. Rüssel zum Saugen von Nektar

Schmetterlinge haben einen Rüssel, mit dem sie Nektar aus Blütenkelchen saugen. Er lässt sich einrollen, wenn sie ihn nicht brauchen. Auf Madagaskar lebt eine Art namens Xanthopan, deren Rüssel bis zu 30 cm lang werden kann.

3. Tagfalter und Nachtfalter

Schmetterlinge werden in Tagfalter und Nachtfalter unterteilt. Sie unterscheiden sich durch ihre Lebensweise und ihr Aussehen. Tagfalter sind tagsüber aktiv. Bei den meisten ist die Oberseite der Flügel bunt und die Unterseite braun. Nachtfalter sind nachts aktiv. Die meisten von ihnen sind bräunlich gefärbt. Manche haben sogar eine flauschige Behaarung.

Stammbaum der Schmetterlinge

Stammbaum der Schmetterlinge

Spannende Fakten über Schmetterlinge

  • Es gibt 160.000 Arten von Schmetterlingen.
  • Das Land mit den meisten Schmetterlingsarten ist Kolumbien. Hier leben etwa 3.900 Arten. Auch in Peru, Brasilien und Ecuador leben sehr viele Schmetterlingsarten: etwa 3.600-3.900.
  • In Deutschland leben etwa 3.700 Arten. In den USA gibt es 750 Arten.
  • Schmetterlinge haben sechs Beine, je zwei Vorderflügel und Hinterflügel (also insgesamt vier Flügel), zwei Fühler und einen Saugrüssel.
  • Schmetterlinge ernähren sich hauptsächlich von Blättern, Blüten, Nektar und Früchten.
  • Es gibt auch Schmetterlinge, die giftig sind – zum Beispiel Widderchen. Sie wehren Feinde mit Blausäure ab und sollten nicht angefasst werden.
  • Kleidermotten sind Nachtfalter, die als Schädlinge gelten. Sie verzehren Vorräte sowie Kleidung aus Wolle, Pelzen und Fellen.
  • Auch Lebensmittelmotten sind Schmetterlinge. Sie gehören zur Familie der „Zünsler“.
  • Schmetterlinge beginnen ihr Leben als Raupen, die aus Eiern schlüpfen. Sie häuten sich mehrfach und verpuppen sich schließlich. Aus dem Kokon schlüpfen die erwachsenen Schmetterlinge. Das nennt man Metamorphose.
  • Schmetterlinge verbringen die längste Zeit ihres Lebens als Larve. Die Wollbärraupe kann bis zu 7 Jahre als Larve leben.
  • Als erwachsenes Tier leben Schmetterlinge nur wenige Wochen bis Monate.
  • Der Schmetterling, der am längsten lebt (als erwachsenes Tier), ist der Zitronenfalter: bis zu 12 Monate.
  • Der größte Schmetterling ist die Weiße Hexe. Sie hat eine Spannweite von 30 cm.
  • Der kleinste Schmetterling ist ein Bläuling namens Western Pygmy Blue. Seine Spannweite beträgt nur 12 mm.

Liste der Arten


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