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Wombats benutzen ihr Hinterteil zur Verteidigung

  • Wombats haben ein extrem hartes Hinterteil.
  • Sie blockieren damit den Eingang zu ihrer Höhle.
  • Der Biss eines Raubtiers kann ihnen kaum etwas anhaben.

Wombat Wombat - Foto: Auldist/Shutterstock

Ein Hinterteil „hart wie Stahl“

Die meisten Säugetiere haben ein eher weiches Hinterteil - nicht aber der Wombat. Seines ist „hart wie Stahl“ und quasi multifunktional, denn es erfüllt gleich mehrere Aufgaben: Er benutzt es zur Verteidigung, zum Graben und zum Kämpfen.


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Was macht das Hinterteil des Wombats so hart?

Sein Rumpf besteht aus vier miteinander verbundenen, harten Knochenplatten. Sie sind von ganz sehr harter Knorpelmasse umgeben. Das macht sein Hinterteil zu einer Art Panzer.

Warum kämpft der Wombat mit seinem Hinterteil?

Wenn sich ein Wombat bedroht fühlt, läuft er zu seiner Höhle und blockiert den Eingang so, dass nur sein Hinterteil herausragt. Er verschließt ihn wie mit einem Stöpsel. Raubtiere, wie zum Beispiel Dingos und Füchse, haben dann keine Chance, in die Höhle zu gelangen. Sie erreichen auch nicht die verletzlichen Teil des Tiers. Stattdessen können sie nur in das Hinterteil beißen. Das verursacht zwar Verletzungen, aber die Wunden sind eher oberflächlich.

Raubtiere werden zerquetscht

Wissenschaftler glauben, dass der Wombat Raubtiere, die sich unbemerkt in seiner Höhle „breit machen“, sogar mit seinem Hinterteil zerquetschen könnte. Die Vermutung kommt daher, dass neben Wombathöhlen auch zersplitterte Knochen von Füchsen gefunden worden sind. Ob das tatsächlich so ist, wird noch genauer untersucht.

Tote Füchse vor Wombathöhlen

Da solche unterirdischen Höhlen aber oft von verschiedenen Tierarten genutzt werden, könnte es auch sein, dass die Wombats verstorbene Tiere aus dem Bau schaffen, dabei deren Schädel zerquetschen und deshalb die Knochen neben den Höhlen zu finden sind. Also quasi eine Folge des „Reinemachens“. Tatsächlich stehen Wombats auch nicht wirklich auf dem Speiseplan von Füchsen, weil sie sich sehr gut verteidigen können und ein Kampf den Aufwand „nicht wert“ ist. Schließlich wiegt ein Fuchs nicht mehr als 10 kg, aber ein Wombat kann bis zu 35 kg auf die Waage bringen.


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Über die News

Die Ergebnisse des Wombat Projects von Safe Haven und der University of Queensland (USA) erschienen als News im November 2020 im Magazin The Guardian.

Quellen:


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