Bienen kommen neugierig zur Welt - oder besonders zielstrebig
- Es gibt neugierige Bienen, die neue Futterstellen erkunden.
- Es gibt zielstrebige Bienen, die bekannte Futterstellen bevorzugen.
- Für einen Bienenvolk sind beide „Typen“ wichtig.
Unbekanntes Rezept oder Lieblingsessen? Zwei Typen von Genießern
Wie ist das beim Kochen, beim Essen bestellen oder im Restaurant? Es gibt Menschen, die gerne unbekannte Rezepte ausprobieren, auf der Speisekarte ständig nach neuen Gerichten schauen und sich von kürzlich eröffneten Lokale magisch angezogen fühlen. Andere kochen gerne ihre Lieblingsgerichte, bestellen Essen, von dem sie wissen, dass es gut schmeckt, und besuchen Gaststätten, die immer gute Qualität bieten.
Neugierige Bienen suchen neue Futterstellen
Bei Bienen ist das nicht anders. Das belegt eine wissenschaftliche Studie der Hochschuldozentin Chelsea Cook und ihrem Team von der Marquette University (Wisconsin, USA).
Zielstrebige Bienen sichern die Nahrung
Es gibt neugierige Bienen, die auf Erkundungstour gehen und neue Futterstellen auskundschaften. Sie „füttern“ das Volk mit Wissen, so dass es jederzeit aus allen Möglichkeiten schöpfen kann. Die zielstrebigen Bienen fliegen ohne Umwege „von A nach B“, also vom Bienenstock direkt zu bekannten Futterstellen. Sie sorgen dafür, dass immer genügend Nahrung da ist, also für Beständigkeit.
Warum das Bienenvolk beide Typen braucht
Beide Bienen-„Typen“ sind für ein Bienenvolk gleichermaßen wichtig, damit es einerseits stabil bleibt und sich trotzdem an veränderte Lebensumstände anpassen kann.
Quellen:
- Roboterbienen könnten in Zukunft für uns Pflanzen bestäuben
- Wie können Bienen ihre Artgenossen beim Bienentanz sehen, wenn es im Bienenstock dunkel ist?
- Warum Honigbienen abstürzen, wenn sich unter ihnen ein Spiegel befindet
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- Erstmals beobachtet: Honigbienen benutzen Werkzeug
- Bienen und Menschen sind sich überraschend ähnlich
- Bienenköniginnen schnattern und hupen
















