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Warum sind Füchse so schlau? 7 clevere Fakten über Rotfüchse!

Warum sind Füchse intelligent? Entdecke 7 spannende Fakten über die erstaunlichen Fähigkeiten des Rotfuchses – von Jagdstrategien bis hin zu ihrem geheimnisvollen Magnetsinn!

Warum sind Füchse so schlau? Warum sind Füchse so schlau? - Foto: David/stock.adobe.com

Füchse gelten als besonders intelligent, deshalb sagt man auch: „Du bist ein schlauer Fuchs!“, wenn jemand etwas Kluges gemacht oder gesagt hat. Tatsächlich sind Füchse sehr neugierig und clever. Sie passen sich blitzschnell an neue Umgebungen an, können Gefahren einschätzen, denken strategisch, lernen durch Beobachtung und merken sich Lösungen.

Auf der Jagd schleichen sie sich leise und vorsichtig an und überlegen genau, bevor sie zuschlagen. Früher machte ihre Intelligenz den Menschen Angst, so dass sie ihr Verhalten für Hinterlist oder Täuschung hielten. In Märchen taucht der Fuchs deshalb immer wieder als Charakter auf, der andere austrickst und betrügt. Das ist natürlich Quatsch. Dass er Beute versteckt, hat nichts mit Betrug zu tun. Er versucht Vorräte für sein Überleben zu sichern – wie andere Tiere auch.

Füchse sind außerdem sehr wichtig für das Gleichgewicht in der Natur. Sie helfen, die Zahl von kleinen Nagetieren zu kontrollieren und sorgen dafür, dass Pflanzen und Felder weniger stark beschädigt werden. Außerdem fressen sie Aas und verhindern dadurch, dass sich Krankheiten ausbreiten. In Deutschland werden jedes Jahr 400.000-500.000 Füchse gejagt, obwohl das nicht nötig wäre (mehr dazu in unserem Steckbrief). Was denkst du: Sollten Füchse gejagt werden?

Warum sind Füchse so schlau? Warum sind Füchse so schlau? - Foto: David/stock.adobe.com

1. Rotfüchse überlegen, bevor sie handeln

Ein aufmerksamer Fuchs Ein aufmerksamer Fuchs - Foto: WildMedia/stock.adobe.com

Füchse sind hervorragende Jäger. Sie schleichen sich leise an ihre Beute heran, bewegen sich oft geduckt und achten auf Geräusche und Bewegungen. Sie beobachten ihre Umgebung ganz genau: Wo ist die Beute? Gibt es Hindernisse oder Gefahren? Um die beste Strategie zu wählen, nutzen sie all ihre Sinne: den Hörsinn, Sehsinn, Geruchssinn und Magnetsinn. Sie greifen nicht sofort an, sondern denken und planen, bevor sie zuschlagen. Mit einem gezielten Sprung schnappen sie sich dann ihre Beute.

2. Rotfüchse haben einen Magnetsinn

Ein Fuchs jagd eine Maus Ein Fuchs jagd eine Maus - Foto: Goutham89 [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Wow, Füchse haben einen Magnetsinn? Ja, tatsächlich. Sie können das Magnetfeld der Erde wahrnehmen. Er hilft ihnen, Beute auch bei schlechtem Wetter oder Schnee finden. Sie nutzen die Nord-Süd-Ausrichtung des Erdmagnetfeldes und richten sich in einem 20°-Winkel zur Beute aus. Dann springen ganz gezielt und landen oft punktgenau auf der Beute. Wie genau sie das Magnetfeld wahrnehmen ist noch unklar – vermutlich über Eisenpartikel im Körper und/oder bestimmte Proteine im Auge (wie bei Vögeln).

3. Rotfüchse tricksen andere Tiere aus

Ein Fuchs leckt sich nach der Mahlzeit das Maul sauber Ein Fuchs leckt sich nach der Mahlzeit das Maul sauber - Foto: Jolanda Aalbers/Shutterstock

Füchse sind Meister darin, andere Tiere zu täuschen! Sie verstecken oft Beute, die sie gerade nicht essen können – zum Beispiel Mäuse. Dabei werden sie jedoch manchmal von Raben, Elstern, Greifvögel, Mardern oder Waschbären beobachtet. Wenn sie das merken, tun sie nur so, als würden sie ihr Futter verstecken – und bringen es später heimlich an einen anderen Ort, wenn sie gerade nicht beobachtet werden. Ganz schön clever!

4. Rotfüchse haben ein ausgezeichnetes Gedächtnis

Füchse verstecken Beute als Vorrat für später Füchse verstecken Beute als Vorrat für später - Foto: bydryak/stock.adobe.com

Wenn Füchse ihre Beute nicht vor Ort verzehren können, verstecken sie sie und kommen zu einem anderen Zeitpunkt wieder. Sie merken sich den Ort ganz genau und finden ihn zu 94 % wieder. Ihr gutes Gedächtnis hilft ihnen, in der Natur zu überleben.

5. Rotfüchse leben sogar in der Stadt

Füchse leben in Städten, weil sie dort leicht Nahrung finden Füchse leben in Städten, weil sie dort leicht Nahrung finden - Foto: JTP Photography/stock.adobe.com

Füchse sind sehr anpassungsfähig. Sie leben nicht nur in Wäldern, Feldern, Wüsten, sondern auch in Städten. Sie passen ihre Nahrung und ihr Verhalten an den jeweiligen Lebensraum an. In Großstädten sind Füchse eher nachts aktiv, weil dann die meisten Menschen schlafen. Sie verstehen schnell, wie sie Essensreste zu erbeuten, oder wie sie an Haustierfutter kommen. Außerdem lernen sie, die Gefahr durch Autos und Haushunde einzuschätzen - auch wenn das trotzdem nicht immer gut für sie ausgeht. Trotzdem: Sie merken sich die sicheren Bereiche und solche, die sie lieber vermeiden.

6. Füchse öffnen Türen und Mülltonnen

In Mülltonnen finden Füchse viele Essensreste In Mülltonnen finden Füchse viele Essensreste - Foto: Gabdulvachit/stock.adobe.com

Füchse beobachten andere Tiere und Menschen und können bestimmte Verhaltensweisen nachahmen. Sie lernen zum Beispiel sehr schnell, wie sie Gartentürchen oder Mülltonnen öffnen. Sie beobachten, probieren aus und merken sich den Lösungsweg, wenn sie Erfolg hatten.

7. Füchse können Menschen „lesen“

Füchse beobachten genau, was Menschen machen Füchse beobachten genau, was Menschen machen - Foto: henk bogaard/stock.adobe.com

Mit etwas Training können Füchse unseren Blicken folgen und darauf reagieren, wenn wir ihnen mit der Hand oder dem Zeigefinger etwas zeigen – ganz ähnlich wie Haushunde.

Sind Füchse schlauer als Hunde?

Füchse sind nicht grundsätzlich schlauer als Hunde. Sie besitzen eine andere Form von Intelligenz. Während Hunde auf Zusammenarbeit mit Menschen spezialisiert sind, sind Füchse unabhängig und müssen in der Wildnis selbstständig überleben.

Füchse können insbesondere strategisch denken, Probleme lösen und sich anpassen. Sie lernen schnell, beobachten ihre Umgebung genau und entwickeln eigene Lösungen, um an Nahrung zu kommen oder Gefahren zu vermeiden.

Hunde hingegen haben eine viel stärkere soziale Intelligenz. Auch wenn zahme Füchse menschliche Gesten und Befehle verstehen, sind Hunde viel besser darin sie zu verstehen, weil sie über seit tausenden von Jahren als Haustier gehalten und gezüchtet worden sind.

Fazit:

  • In der Wildnis sind Füchse oft überlegen.
  • Im Umgang mit Menschen sind Hunde klar im Vorteil.

Quellen:


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