Welches Meerschweinchen passt zu mir? Der große Meeri-Test
Glattes Fell, wilde Locken, eine lange Schleppe, kurze Haare, freche Wirbel, einfarbig oder bunt gescheckt? Bei der riesigen Auswahl an süßen Rassen fällt die Entscheidung wirklich schwer. Doch sie unterscheiden sich nicht nur im Aussehen. Je nachdem, ob du dich für ein Langhaar- oder ein Kurzhaarschweinchen entscheidest, kommen völlig andere Aufgaben bei der Fellpflege auf dich zu. Auch für die Haltung im Garten sind nicht alle geeignet.
Deine Vorteile bei unserem Test: Du musst keine E-Mail-Adresse eingeben! Dein persönliches Ergebnis ist sofort sichtbar und liefert dir direkt drei passende Meerschweinchen-Vorschläge, die zu dir passen.
Mach jetzt den Meerschweinchen-Test!
Wichtige Meerschweinchen-Fakten für Einsteiger
Bevor du dich auf die Suche nach deinen neuen Mitbewohnern machst, gibt es ein paar goldene Regeln der Meerschweinchen-Haltung, die jeder Anfänger kennen sollte:
Welche Meerschweinchen sind am zutraulichsten?
Bitte beachte: Meerschweinchen sind reine Beobachtungstiere. Auch wenn sie im Zoohandel oft als Kuscheltiere für Kinder verkauft werden: Sie hassen es, hochgehoben, herumgetragen oder gestreichelt zu werden. Wenn ein Meerschweinchen sich völlig steif anfassen lässt, ist das kein Genuss, sondern eine Angst-Starre (Panik)! Mit viel Geduld und leckerem Gemüse werden sie aber sehr zahm, holen sich ihre Erbsenflocken direkt an der Hand ab und begrüßen dich lautstark mit einem fröhlichen „Quieken“, sobald sich die Kühlschranktür öffnet.
Meerschweinchen niemals allein halten!
Du musst dich zum Glück nie für eine einzige Rasse entscheiden – denn Meerschweinchen sind hochsoziale Sippentiere. Man darf sie niemals allein halten. Sie brauchen mindestens ein treues Partnertier an ihrer Seite, noch besser ist eine kleine Gruppe ab drei Tieren. Das Tolle daran: Du kannst in deiner Gruppe problemlos Kurzhaar-, Rosetten- und Langhaarschweinchen bunt miteinander mischen!
Draußen oder drinnen: Wer darf im Garten leben?
Viele zukünftige Besitzer fragen sich, ob die Außenhaltung im Garten oder auf dem Balkon eine gute Idee ist. Grundsätzlich gilt: Meerschweinchen mit kurzem Fell (wie Glatthaar, Rosetten oder Teddys) eignen sich hervorragend für die ganzjährige Außenhaltung. Ihr Fell trocknet schnell und sammelt keinen Schmutz vom Boden auf.
Langhaarmeerschweinchen (wie Peruaner oder Shelties) dürfen dagegen nicht dauerhaft draußen leben. Ihr langes Haar wirkt auf feuchtem Gras wie ein Schwamm. Es saugt Schmutz und Urin auf, verfilzt extrem schnell und wird zu einer Brutstätte für Bakterien und gefährliche Fliegenmaden. Sie sind in einem großen Gehege in der Wohnung deutlich besser aufgehoben.
Was essen Meerschweinchen am liebsten?
Der wichtigste Bestandteil auf dem Speiseplan ist frisches, duftendes Heu, das den Tieren rund um die Uhr zur Verfügung stehen muss. Das Knabbern hält die Verdauung in Schwung und nutzt die ständig nachwachsenden Zähne ab. Da Meerschweinchen – genau wie wir Menschen – Vitamin C nicht selbst im Körper herstellen können, müssen sie dieses täglich über frisches Saftfutter zu sich nehmen. Frische Kräuter, Paprika, Fenchel, Gurke und frisches Gras im Sommer sind dafür perfekt.
Wie alt werden die kleinen Nager?
Alle Meerschweinchen-Rassen haben eine ähnliche Lebenserwartung und werden etwa 4 bis 6 Jahre alt (manche Senioren schaffen bei Top-Pflege auch bis zu 8 Jahre). Es gibt keine Rasse, die von Natur aus kürzer oder länger lebt. Den größten Einfluss auf das Alter haben eine artgerechte Ernährung ohne zuckerhaltiges Getreidefutter, viel Platz zum Rennen (mindestens zwei Quadratmeter ebenerdige Fläche für ein Gehege) und ein stressfreies Leben mit lieben Artgenossen!
Tipp!
In unserem Haustier-Check findest du ausführliche Meerschweinchen-Steckbriefe zu den beliebtesten Rassen sowie nützliche Tipps zur Haltung, für den Käfig, Stall und Gehege.
- Aktualisiert am











